Drei Fragen an den EWG-Geschäftsführer …

zum neuen Ökostromtarif für alle in Werther und Borgholzhausen.

Herr Nau, warum stellt die EWG die Stromtarife auf Ökostrom um? Wir wollen als lokaler Energieversorger die Energiewende vor Ort vorantreiben. Da ist die Umstellung auf Ökostrom der nächste logische Schritt.

Was bedeutet das für die Kundinnen und Kunden? Es kostet keinen Cent extra, und sie müssen nichts tun. Das sind unsere beiden zentralen Botschaften. Die Umstellung erfolgt zum 1. Oktober über die EWG, und die Strompreise bleiben trotzdem stabil. Das war uns wichtig.

Woher kommt der Ökostrom denn genau? Leider gibt es in Werther, Borgholzhausen und Umgebung noch nicht ausreichend Windkraft-, Solar- und Biomasseanlagen, die den Ökostrom für unsere Kundinnen und Kunden erzeugen. Daran arbeiten wir noch. Bis es so weit ist, greifen wir deshalb auf zertifizierten Ökostrom zurück. Herkunftsnachweise (HKN) belegen explizit, dass der Strom wirklich aus erneuerbaren Energien erzeugt wird. Der TÜV Nord überprüft und bestätigt das.