Drei Fragen an den Klimaschutzmanager …

… wie er Werther fit machen will für eine klimaneutrale Zukunft.

Herr Rottländer, welche Ziele haben Sie sich für Werther gesteckt? Ich möchte die Stadt darauf vorbereiten, klimaneutral zu werden, und möglichst viel für den Klimaschutz tun. Um das zu erreichen, hat meine Vorgängerin Annika Nagai schon viel erarbeitet. Zusätzlich liefert das Klimaschutzkonzept der Stadt die notwendige Grundlage.

Wie soll das genau gelingen? Es gibt drei zentrale Felder, mit denen sich viel in Richtung Klimaneutralität erreichen lässt: Gebäude, Mobilität, Energie. Wir bieten deshalb für Hauseigentümer verschiedene Förderungen an. Das geht von der Begrünung von Dächern über Solaranlagen bis hin zur Energieberatung. In puncto Mobilität wollen wir fußgänger- und fahrradfreundlicher werden und somit mehr Menschen dazu bewegen, das Auto öfter stehen zu lassen.

Und bei der Energie? Ist das nicht Aufgabe der EWG? Die Aufgabe ist groß, da finde ich es großartig, wenn sich die EWG und die Stadt gemeinsam dafür stark machen. Unsere Angebote für Werther ergänzen sich deshalb. Nur so kann Klimaschutz am Ende für alle gelingen.