Drei Fragen an Sebastian Everding

zu seiner Idee, Bienenfutterautomaten zu bauen.

Herr Everding, was ist ein Bienenfutterautomat?
Ursprünglich ist es ein Kaugummiautomat, wie wir ihn wohl alle aus unserer Kindheit kennen. Er hing an Häuserwänden, und man konnte für zehn Pfennig etwas herausziehen. Ich baue ihn um und befülle ihn mit Bienenfutter.

Wie sind Sie auf die Idee gekommen?
Das war Zufall. Ich finde die Idee eines Automaten einfach toll. Zuerst habe ich einen mit Witzen bestückt. Gemeinsam mit meiner Partnerin wohne ich im Grünen, und unser Garten ist sehr bienenfreundlich. Ihr kam deshalb der Gedanke, den Spaß mit etwas Sinnvollem zu verbinden. Gesagt, getan. Dass die Idee so weite Kreise ziehen würde, hätten wir uns nicht träumen lassen.

Wie lange dauert die Umrüstung zum Bienenautomaten?
Vier bis sechs Wochen. Die meisten kommen rostig, vermackt und beschädigt bei mir an. Sie sind zwischen 20 und 40 Jahre alt. Ich gebe sie zum Sandstrahlen und Pulverbeschichten. Danach ist viel Handarbeit gefragt. Feilen, Scheiben erneuern, die Technik überholen. Schließlich soll er einwandfrei funktionieren.


Weitere Informationen zum Bienenfutterautomaten von Sebastian Everding finden Sie hier.