Einmal Rennfahrer

Nicht zu spät einlenken, den richtigen Bremspunkt wählen, Gas geben: Auf der Kartbahn in Werther kann sich jeder mal wie ein Rennfahrer fühlen.

Es riecht leicht nach Benzin und Gummi. Motoren dröhnen, Anspannung liegt in der Luft. Wer schafft die nächste Bestzeit auf der Strecke? 6,5 PS stark sind die 18 Standard-Karts, die man sich auf der Indoor- Kartbahn in Werther ausleihen kann. Die kleinen Flitzer schaffen es auf der Speed-Geraden locker auf 60 km/h zu beschleunigen. Vorausgesetzt der Fahrer ist mutig genug, mit dem rechten Fuß das Gaspedal auch voll durchzudrücken. Hinzu kommen Karts für Kinder, größere Menschen und ein Doppelsitzer. Alexander Boldirew betreibt die Kartbahn in Werther seit etwa vier Jahren. Er kennt hier jeden Zentimeter der Strecke, jede Kurve, jeden Reifenstapel, der am Streckenrand für die Sicherheit sorgt. „Ich habe schon als Schüler in den Ferien hier auf der Kartbahn gearbeitet und bin natürlich selbst sehr gerne gefahren“, sagt der 31-Jährige. Dafür bleibt ihm heute nicht mehr so viel Zeit. Denn so eine Anlage will nicht nur in Schuss, sondern auch immer „up to date“ gehalten werden. „Unsere Gäste erwarten Material auf absolutem Top-Niveau.“

Bis an die Grenze

Das bedeutet: Alle zwei Jahre wird die Flotte in Werther komplett erneuert. „Dann haben die Karts etwa 100.000 Kilometer gelaufen, wenn man das mit einem Auto vergleicht. Etwa alle 15 Minuten bringt ein anderer Gast die Fahrzeuge bis an ihre Leistungsgrenzen“, erklärt der ausgebildete Fahrzeugingenieur, der zuvor in der Fahrzeug­entwicklung gearbeitet hat. Vor dem Einsatz warten und pflegen die Mitarbeiter die Karts gründlich, so dass faire Wettkampfbedingungen herrschen. Dafür testet sie Alexander Boldirew mit seinem Team regelmäßig auf der eigenen Bahn.

Karts mit Gas

Seit vier Jahren fahren in Werther die Karts nun mit Autogas. Der Geruch, den man wahrnimmt, stammt also gar nicht aus Benzinmotoren. „Bei der ersten Flotte haben wir die Motoren noch selbst umgebaut. Inzwischen übernimmt das der Hersteller und liefert sie uns schon fertig für den Gasbetrieb“, erklärt der Inhaber.
Autogas hat viele Vorteile im Kartsport: Die Luftqualität in der Halle ist besser. Der umstrittene Motorsport ist längst nicht mehr so belastend für die Umwelt wie noch vor vielen Jahren. Dank einer eigenen kleinen Gas-Tankstelle abseits der Bahn ist der Nachschub in Werther immer garantiert. Der Lieferant überwacht die Tankanlage aus der Ferne und sorgt für eine rechtzeitige Befüllung des Gastanks.

Auf der Kartbahn in Werther kann sich jeder mal wie ein Rennfahrer fühlen.

Alexander Boldirew hat als Schüler seine Leidenschaft fürs Kartfahren entdeckt.

Einsteigen und warten, dass es losgeht. Auf der Kartbahn in Werther kann man sich spannende Rennen liefern.

Im Sportbistro bei Arzu Kücükcicek bekommt man nach einer heißen Fahrt ein paar kühle Getränke und Snacks.

Es geht los

Bevor man Gas geben kann, erfolgt eine Einweisung zu den Karts und der Rennstrecke. Leihhelme in allen Größen können kostenlos benutzt werden. Wer einen eigenen Helm oder eine Sturmhaube besitzt, darf diese gerne mitbringen. Danach reiht man sich ein und startet im nächsten freien Durchlauf. Dann heißt es Gas geben! Eine elektronische Zeitmessung dokumentiert jede Rundenzeit. Monitore entlang der Strecke und im Wartebereich bieten den Rennfahrern und Gästen eine Orientierung der Rundenzeiten. Ein tabellarischer Ausdruck zu den Rundenzeiten nach jedem Rennen ermöglicht eine Analyse der Fahrzeit.

Kartfahrt gewinnen

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KONTAKT
Indoor Kartbahn Werther
Engerstraße 55
33824 Werther
Telefon (0 52 03) 88 42 88
Mehr unter: www.kartbahn-werther.de


Tour durch Werther mit dem Hot Rod

Auch wenn sie eher aussehen wie Seifenkisten, so fahren die Hot Rods wie kleine Rennwagen. Sie sind ganz schön schnell, wendig und nehmen lässig jede Kurve.
Dieses zusätzliche Angebot der Kartbahn in Werther ist hauptsächlich etwas für trockene Tage und schönes Wetter. Erfahrene Guides führen die Touren und bringen die Fahrer an wunderschöne Orte in und um Werther. Mehr dazu finden Sie unter www.hotrod-fun.com/werther

Fotos: Martin Brockhoff