Gut kombiniert ist halb gespart

Energie ist aktuell so teuer wie noch nie. Doch Sparen ist möglich – vor allem mit dem Kombi-Bonus der EWG.

Die Entwicklung der Energiepreise kennt derzeit nur eine Richtung: nach oben. „Auch für unsere Kundinnen und Kunden müssen wir die Gaspreise 2022 erhöhen. Betrachtet man die Entwicklung am Markt, wo wir Energie einkaufen, sind unsere Steigerungen im Vergleich noch moderat“, sagt Volker Nau, Geschäftsführer der EWG. Das gelinge, weil die EWG in puncto Energieeinkauf auf eine Langfriststrategie setze. Kundinnen und Kunden der EWG profitieren auch von einem Kombi-Bonus: 25 Euro Rabatt gibt es jährlich, wenn sie Strom und Gas von der EWG beziehen. Was steckt genau hinter den gestiegenen Energiepreisen? Die Corona-Pandemie hat die Konjunktur 2020 gedämpft. Die Folge im vergangenen Jahr: Die Energiepreise sanken aufgrund geringerer Nachfrage. „Konjunktur und Energiepreise hängen zusammen. Sobald sich die Weltwirtschaft im Winter 2020/2021 wieder erholte, schob das auch die Entwicklung der Gaspreise an“, erklärt Volker Nau. „Grundsätzlich ist eine starke Wirtschaft sehr wichtig und gut, hat aber eben auch bei so starken Schwankungen – wie wir sie zuletzt aufgrund der Corona-Pandemie erlebt haben – ebenso deutliche Auswirkungen auf die Energiepreise. Wenn auch immer mit etwas Verzögerung.“

Klimawandel wirkt sich auf Preise aus

Weitere Preistreiber für Strom und vor allem Erdgas waren ein windschwaches Jahr 2021, ein langer, kalter Winter in Europa, Asien und den USA sowie Hitzewellen in Südamerika. „Oder anders ausgedrückt: Auch der Klimawandel zeigt inzwischen erste Auswirkungen auf die Energiepreise“, erläutert der Geschäftsführer. Er blickt optimistisch in die Zukunft und erwartet für 2023 wieder eine Entspannung bei den Energiepreisen.