Klimaretter gesucht!

Klimaschutz ist ein Wort mit großer Bedeutung. Dabei ist es so leicht, im Alltag einen Beitrag dazu zu leisten.

Zum Beispiel mit Ökostrom von der EWG, einer PV-Anlage oder einer Radtour.Alle sind für mehr Klimaschutz und blicken voller Erwartung auf die „große Politik“. Doch warum eigentlich nicht bei sich selbst anfangen? Denn: Klimaretter kann jeder von uns werden. Der allererste Schritt ist schnell gemacht: Wenn Sie Ihren Strom von der EWG bekommen, erhalten Sie mit dem Tarif „meinZuhauseStrom“ automatisch Ökostrom. Denn von der EWG gibt es gar keinen anderen Strom mehr. Wenn Sie mit Ihrem Stromtarif regionale Projekte unterstützen möchten und bereit sind, für den Strom ein paar Cent mehr zu bezahlen, dann ist „meinHummelStrom“ von der EWG die richtige Wahl. Der hieß vorher übrigens Werther Natur. Sehen Sie, Klimaretter werden ist gar nicht so schwer!
Ein weiterer kleiner Schritt wäre zum Beispiel, mehr Gemüse statt Fleisch zu essen. Wenn Sie dann noch regionales Gemüse gemäß der Saison einkaufen, ist der nächste Schritt getan. Und wer jetzt ab und an sein Auto stehen lässt und mit dem Rad fährt, darf sich mit Gewissheit und Stolz als Klimaretter bezeichnen.

Eigenen Ökostrom produzieren

Radfahren ist in Werther ohnehin ein gutes Stichwort. Der neue Klimaschutzmanager der Stadt Werther, Hendrik Rottländer, hat sich vorgenommen, die Stadt fahrradfreundlicher zu gestalten. „Ich fahre selbst gern mit dem Rad. Das entspannt, ich nehme die Natur um mich herum viel bewusster wahr und bleibe in Bewegung“, sagt der 42-Jährige. Damit das viele Menschen in Werther so empfinden, soll es künftig mehr Fahrradstrecken, mehr Bäume fürs Klima und statt zu vieler Parkplätze für Autos mehr Raum zum Verweilen für die Menschen geben. „Der Klimawandel ist für uns im Alltag jeden Tag spürbar. Das sollte eigentlich Antrieb genug sein, die eigene CO2-Bilanz zu senken und sich klimabewusster zu verhalten“, sagt Rottländer. Angebote von der Stadt und der EWG gibt es dafür genug. Beispiel Sonnenstrom: Von der Stadt bekommen Sie für klimafreundliche Anlagen, in die Sie investieren, einen Zuschuss – dazu zählen unter anderem Solarthermie- und Photovoltaikanlagen sowie Stromspeicher. Wenn Sie die eigene Investition in eine solche Anlage nicht übernehmen möchten, hilft Ihnen die EWG. Mit dem EnergieDach produzieren Sie Ihren eigenen Strom, Planung, Bau, Inbetriebnahme und Wartung der Anlage übernimmt die EWG. Sie zahlen lediglich eine monatliche Pacht. Somit gibt es für jeden in Werther das passende Angebot und die Chance, ein Klimaretter zu werden.

353 PV-Anlagen in Werther

Hendrik Rottländer hat schon einige Anträge für PV-Anlagen genehmigt. „Wir hatten im vergangenen Jahr Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 107 kwP auf dem Tisch“, sagt Rottländer. Das sind umgerechnet rund 107.000 Kilowattstunden (kWh), mit denen man knapp 27 Haushalte ein Jahr lang mit Strom versorgen kann. Ein durchschnittlicher Vierpersonenhaushalt benötigt pro Jahr etwa 4.000 kWh Strom. „353 Solaranlagen gibt es in Werther bereits, 24 kamen im vergangenen Jahr hinzu“, weiß Volker Nau, Geschäftsführer der EWG. Sie ersparen dem Klima nicht nur eine Menge CO2. Wer eine PV-Anlage auf dem eigenen Dach hat, macht sich automatisch auch unabhängiger von steigenden Strompreisen und weiß genau, dass der Strom absolut umweltfreundlich ist. Ein Muss für jeden Klimaretter! Weniger CO2 auszustoßen ist auch der Plan von Klimaschutzmanager Rottländer. „Wenn wir Werther freundlicher für Radfahrer und Fußgänger gestalten, lassen die Menschen ihr Auto hoffentlich öfter mal stehen. Gemeinsam mit der EWG setzen wir auch verstärkt auf E-Mobilität und bauen die Ladeinfrastruktur in der Stadt aus. Das gilt für Autos und E-Bikes. Wenn wir das schaffen, haben wir für das Klima einen großen Schritt geschafft.“