dena launcht Energiewende-Wettbewerb

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat einen internationalen Wettbewerb für Start-ups initiiert. Das Besondere: Der Award ist international ausgerichtet.

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) hat den internationalen Wettbewerb „Start Up Energy Transition“ ins Leben gerufen. Start-ups und junge Unternehmen weltweit sind ab sofort eingeladen, sich mit ihren Geschäftsmodellen und Visionen zu bewerben. Bewerbungen können unter www.startup-energy-transition.com eingereicht werden. „Ziel unserer Initiative ist es, Vordenker und Enabler der globalen Energiewende zusammenzubringen und ein internationales Netzwerk aus Unternehmen, Startups und nachhaltig wirtschaftenden Organisationen zu etablieren. Nur mit Innovationen machen wir Energiewende und Klimaschutz weltweit zum Erfolgsmodell“, sagt Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der dena-Geschäftsführung. „Wir sind stolz darauf, diese einzigartige Initiative mit vielen tollen Partnern in sehr kurzer Zeit auf die Beine gestellt zu haben, nicht zuletzt auch Dank der Unterstützung unserer beiden Schirmherren. Gleichzeitig brauchen wir weitere visionäre Kooperationspartner, Botschafter und Unternehmen aus allen Ländern der Welt, die an dem Projekt mitwirken und diese globale Bewegung zur Umsetzung der Energiewende unterstützen.“

Sauber in die Zukunft

Nur mit Innovationen mache man Energiewende und Klimaschutz weltweit zum Erfolgsmodell, so Kuhlmann weiter. Insgesamt gibt es sechs Wettbewerbs-Kategorien: „The Urban Energy Transition für Beiträge zur digitalisierten und nachhaltigen Stadt, „Cleantech against Climate Change“ für Technologien, die in den unterschiedlichsten Sektoren helfen, Treibhausgasemissionen zu reduzieren, „Future of Production and Manufacturing“ für digitale Lösungen in der Industrie, „Mobility meets Energy Transition“ für nachhaltige Mobilitätskonzepte; „Platforms and Communities“ für den Aufbau von Netzwerken. Der Sonderpreis „Start Up SDG 7“ geht an Unternehmen, die mit ihrem Projekt zum 7. Ziel für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs) beitragen: bezahlbare und saubere Energie für alle.

Internationale Partner an Bord

Der Initiative haben sich in nur wenigen Wochen zahlreiche internationale, renommierte Unterstützer aus dem Umwelt- und Klimaschutz angeschlossen, unter ihnen Patricia Espinosa, Generalsekretärin der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen (UNFCCC), Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und Jules Kortenhorst, CEO des Rocky Mountain Institute. Schirmherren der Initiative sind Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier.