Millionen für europäische Batterieforschung

Die EU-Kommission bewilligt Fördergelder für Unternehmen zur Forschung von Batterien und Batteriezellen.

Um auf dem internationalen Markt für Batteriezellen wieder wettbewerbsfähig zu werden, will die EU-Kommission in den kommenden zwei Jahren 200 Millionen Euro in die Batterieforschung stecken. Das gab der EU-Energiekommissar Maros Sefcovic am Montag in Brüssel bekannt.

Staatliche Beihilfen für Firmen

Die Förderung richtet sich an Unternehmen zur Forschung an Projekten, die mit dem Batteriesektor in Verbindung stehen. Im Jahr 2019 sollen dafür 114 Millionen, im Jahr 2020 weitere 70 Millionen Euro aus dem EU-Haushalt zur Verfügung gestellt werden. Mit der Initiative erlaubt die EU-Kommission auch staatliche Beihilfen für einzelne Unternehmen, die in der EU eigentlich untersagt ist. Ausnahmen gelten dann, wenn die Förderung mit europäischen Zielen bei der wirtschaftlichen Entwicklung begründet werden kann.

Globaler Wettbewerb wird härter

Hintergrund für die Förderung ist die stetig wachsende Nachfrage nach Elektroautos in Europa. Damit steigt auch der Bedarf an Batterien und Batteriezellen für die E-Mobilität, die viele Autobauer zurzeit noch über Asien stillen. „Wir werden unsere Anstrengungen beschleunigen, weil der globale Wettbewerb hart ist“, so Sefcovic.