Solaranlage zum Pachten

Wer eine Fotovoltaikanlage mietet, trägt zur Energiewende bei und schont den Geldbeutel.

Nicht jeder Eigenheimbesitzer hat Zeit und Lust sich mit der Planung, einem Preis- und Technikvergleich oder dem Betrieb einer eigenen Solaranlage auf dem Hausdach auseinanderzusetzen. Darin haben einige Unternehmen ein Geschäftsmodell erkannt und bieten Fotovoltaikanlagen zur Pacht an.

Sonnenstrom ohne eigene Anlage

Der Kunde kann die Füße hochlegen, während Dienstleister sowohl Betriebsführung, Installation, Wartung und Versicherung als auch Instandhaltung und gesetzlich vorgeschriebene Kontrollen übernehmen. Die beim Kauf üblichen Investitionskosten entfallen, dafür wird monatlich ein Pachtbetrag über einen Zeitraum von 18 Jahren bezahlt. Danach kann die Anlage zu einem günstigen Preis übernommen werden. Bei einer Beispielrechnung spart so ein Vier-Personen-Haushalt nach Ablauf der Anlagenlebensdauer von 25 Jahren knapp 6.500 Euro.

Lohnt sich das?

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat im letzten Jahr verschiedene Pachtmodelle verglichen. Zehn von dreizehn Pachtmodellen waren dabei nicht wirtschaftlich und wiesen am Ende des Monats ein Minus auf. Die Unwirtschaftlichkeit begründet sich zum einen mit zu hohen Eigenverbrauchsanteilen, zum anderen aber auch durch Zusatzkosten, die von dem Pachtvertrag nicht gedeckt werden. Außerdem spielen der Standort des Hauses und die Sonneneinstrahlung eine wichtige Rolle bei der Wirtschaftlichkeit der Anlage.