Drei Fragen an die Klimaschutzmanagerin

Annika Nagai zu ihren Aufgaben und geplanten Projekten für dieses Jahr.

Frage: Frau Nagai, welche Aufgaben hat eine Klimaschutzmanagerin?
Antwort: Sie ergeben sich aus dem Klimaschutzkonzept der Stadt. Dazu gehören unter anderem die Senkung der CO2-Emissionen und des Wärmebedarfs der Wohnhäuser, der Ausbau erneuerbarer Energien, mehr Anreize, das Fahrrad zu nutzen.

Frage: Und die sehen wie aus?
Antwort: Ich widme mich unter anderem der energetischen Gebäudesanierung. Wir informieren die Wertheraner über die Vorteile einer Sanierung und über Fördermöglichkeiten. Als zweites Projekt steht die Solarenergie im Fokus. Mit dem kommunalen Förderprogramm dafür können Eigentümer Zuschüsse bis 500 Euro erhalten. Ein guter Anreiz, denn wir wollen bis 2022 50 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Energien decken.

Frage: Wie gut, dass die EWG ebenfalls auf Erneuerbare setzt!?
Antwort: Stimmt, mit dem EnergieDach bietet die EWG eine gute Alternative für Personen, die die Anlage nicht selbst finanzieren möchten. Klimaschutz funktioniert eben am besten mit allen Beteiligten!