Sichere Stromversorgung in Werther

In diesem Sommer gab es einige Sturmschädenan den Freileitungen. Die EWG investiert jetztverstärkt in eine sichere Verkabelung.

2014 musste jeder Kunde bundesweit mit einem Stromausfall von 12 Minuten leben, in Werther blieb im Schnitt gerade mal eine Minute lang der Strom weg. Dieses Jahr sieht die Statistik wetterbedingt nicht ganz so gut aus. Durch heftige Sommerstürme gab es drei Stromausfälle kurz hintereinander. Umgefallene Bäume und herabstürzende Äste hatten die Freileitungen beschädigt. „Das nehmen wir zum Anlass, noch stärker in die Versorgungssicherheit zu investieren“, so Volker Nau, Geschäftsführer der EWG. Um die gute Versorgungssicherheit in Werther für die Zukunft zu erhalten oder sogar noch zu verbessern wird zukünftig verstärkt in die Verkabelung der Mittelspannungsfreileitungen investiert. Circa 2,5 Millionen Euro werden dafür benötigt. „Verständlich, dass wir das nicht in einem Rutsch stemmen können“, so Volker Nau, „aber auf jeden Fall wird das Projekt ‚Verkabelung’ in 2016 gestartet.“ An die genaue Umsetzungsplanung geht die EWG nach Auswahl des ersten Projektes.

Neue Verkabelung

In den letzten Jahren ist bereits einiges verkabelt worden. Derzeit besteht noch ein Drittel, also rund 25 Kilometer, des Mittelspannungsnetzes in Werther aus Freileitungen, knapp 50 Kilometer sind schon verkabelt – laufen also unter der Erde. Im Niederspannungsnetz sind dies schon circa 97 Prozent.